Der Künstler war ein Knipser. Aber das hat meine Freude auf den Wein in keinster Weise geschmälert, ganz im Gegenteil. Getrunken haben wir den Knipser Kalkmergel 2007 Riesling Spätlese trocken. Ein sehr schöner Wein und zum Cesarsalad auch eine prima Begleitung. Ein reiches Bouquet an Früchten (Apfel, Birne, ein bisschen Pfirsich), frisch, aber sehr angenehme Säure, leichte mineralische Noten und mit einer angenehmen Restsüße im langen Finish. Fazit: Künstler oder Knipser - mir hat der Wein gefallen - Preis Leistung stimmt hier absolut.
Wer noch 2000er des Pine Ridge Rutherford im Keller hat, sollte allerdings nicht mehr allzu lange warten, sondern den Wein jetzt genießen. Obwohl noch einwandfrei, glaube ich nicht, dass der Wein noch zulegen kann.
Der wahre Star des Abends war aber das Prime-Rib! Yeahh - was für ein Stück Fleisch. Warum gibt es so etwas bei keinem deutschen Metzger? Das Prime-Rib wurde direkt aus den USA importiert und die Qualität dieses Rindfleisches ist einzigartig.
Bei 220 Grad Celsius im Ofen 20 Minuten anbraten, und dann runter auf 80 Grad schalten und für die nächsten vier Stunden einfach vergessen. Butterzart - umwerfend im Geschmack und ein echtes Stück Fleisch für Männer!
Das Prime-Rib ist das beste Stück der Hohen Rippe. Aber nur in Amerika wird es so geschnitten, wie es hier auf dem Foto zu erkennen ist. Ich meine natürlich nicht das portionsweise tranchieren, sondern wie das Stück im Ganzen geschnitten wird.
Wer einmal die Gelegenheit hat, original amerikanisches Prime-Rib zu probieren, sollte sich dies in keinem Fall entgehen lassen.
Bald gibt es News von der ProWein, aber jetzt kommt erst mal Krömer.
Bleibt hungrig!
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